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EGs2024-07-10T13:59:25+02:00

DIE ZEIT IST REIF FÜR EIGENINITIATIVE

Eine EG ist der Zusammenschluss einer Vielzahl von lokalen Energiekonsumenten, Produzenten, Hausbesitzer und Investoren.

Gemeinsam wird der Energieverbrauch maximal auf die  Eigenproduktion ausgerichtet und profitieren so von tieferen Kosten und einer höheren Versorgungssicherheit.

Eine Kombination von technischer und regulativer Innovation führt dazu, dass EGs für alle Beteiligten Wert bringen.

EGs können unterschiedlich gross sein. In der Schweiz ist heute ein Zusammenschluss bis und mit Gemeindestufe gesetzlich möglich. Sie können sowohl Privatpersonen, Firmen, wie auch die Gemeindebetriebe einschliessen. Je mehr mitmachen, desto besser funktioniert eine EG.

MARKTUMFELD

Folgende Entwicklungen eröffenen konkrete Vorteile für alle Beteiligten einer Energiegemeinschaft:

Elektrifizierung2024-06-21T10:52:22+02:00

Ein immer grösserer Teil der Energienachfrage wird mit Strom abgedeckt – einschliesslich Mobilität und Gebäude.

  • Die Anschaffungskosten von rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen nehmen rasch ab. Personenverkehr und Gütertransport auf Strassen werden zusehends elektrisch. Die Betriebskosten und somit die Gesamtkosten sind bereits heute in den meisten Fällen günstiger als Verbrennungsmotoren und belasten Gesundheit, Klima und Umwelt deutlich weniger.
  • Mit Wärmepumpen ist auch das Heizen elektrisch am besten gelöst – ohne Abhängigkeit vom Ausland, ohne Emissionen, und mit deutlich höherer Effizienz als herkömmliche Öl- oder Gasheizungen.
Dezentrale Produktion und Speicherung2024-06-22T14:44:58+02:00

Es zeigt sich immer deutlicher, dass ein Grossteil des Energiebedarfs auf existierender Infrastruktur, wie Dachflächen gedeckt und gespeichert werden kann.

  • Der Wandel von wenigen Großkraftwerken zu sehr vielen kleinen Energieanlagen ist in vollem Gange. Zusehends werden traditionelle Stromkonsumenten auch zu Stromproduzenten, also zu Prosumenten (Englisch ‘Prosumers’).
  • Dachflächen und Fassaden sind sehr geeignet für die solar Produktion.
  • Batteriespeicher brauchen kaum Platz im Keller und können im Zusammenspiel mit PV lokal Strom speichern (inkl. vom Tag in die Nacht).
PV-Anlagen und Batteriespeicher werden günstiger2024-06-22T14:46:08+02:00

Bei beiden führt steigende Nachfrage zu wachsendem Produktionsvolumen und somit zu markanter Kostenreduktion.

  • Heute gilt Solar als günstigste Form der Energieerzeugung und kann auch am schnellsten zugebaut werden – ohne dabei Umwelt- oder Landschaft zu belasten.
  • Auch Batteriespeicher werden rasch günstiger und können im Zusammenspiel mit PV lokal Strom speichern (inkl. vom Tag in die Nacht).
  • In Kombination mit der Wasserkraft kann so auch im Winter eine günstige und sichere Stromversorgung gewährleistet werden.
Intelligentes Energiemanagement2024-06-22T14:48:26+02:00

Auch die Energieversorgung profitiert von technischer Innovation im Bereich der Digitalisierung.

  • ‘Smart Meters’, sprich kluge Stromzähler, bringen Licht ins Dunkle der vormals analogen Energieversorgung. Sie ermöglichen so einen bedeutend effizienteren Umgang mit Energie.
  • In einem Gebäude, wie auch in über die ganze Gemeinschaft, kann so Produktion, Speicherung, Verbrauch und Handel synchronisiert werden.
  • Grosse Verbraucher können zeitlich abgestimmt (‘Load Shifting’), und Verbrauchsspitzen nivelliert werden (‘Peak Shaving’).
Neue Regulation2024-06-22T14:50:54+02:00

Energiegemeinschaften werden konkret ermöglicht, und Anreize für lokalen Eigenverbrauch gesetzt.

  • Neue Rahmenbedingungen machen deutlich, dass auch der Gesetzgeber das Potenzial der erneuerbaren, dezentralen und intelligenten Energieversorgung erkennt.
  • ‘Eigenverbrauch’ wird konkret gefördert indem die Erstellung dezentraler Anlagen unterstützt wird und überschüssiger Strom vom Netzbetreiber vergütet wird.
  • Bereits werden auch Netztarife so verändert, dass sich Speicherung und Handel zwischen lokalen Prosumenten finanziell lohnen und somit das öffentliche Stromnetz möglichst wenig belastet wird.
  • Obwohl die meisten Energieversorger derzeit noch mit den traditionellen Hoch- und Niedertarif-Modellen arbeiten, kann schon in naher Zukunft mit deutlich dynamischeren Tarif-Modellen gerechnet werden.
  • Getrieben durch immer mehr Solarenergie wird der Verbrauch tagsüber günstiger sein als nachts – und es wird Tarifunterschiede zwischen Sommer und Winter geben.
  • Um dieser Bewegung weiteren Schub zu verleihen und um technischer Innovation in der Energieversorgung vollen Lauf zu lassen, scheint mittelfristig auch in der Schweiz eine vollständige Strommarkt-Liberalisierung wahrscheinlich.

DIE ZEIT IST REIF FÜR EIGENINITIATIVE

Eine EG ist der Zusammenschluss einer Vielzahl von lokalen Energiekonsumenten, Produzenten, Hausbesitzer und Investoren.

Gemeinsam wird der Energieverbrauch maximal auf die  Eigenproduktion ausgerichtet und profitieren so von tieferen Kosten und einer höheren Versorgungssicherheit.

Eine Kombination von technischer und regulativer Innovation führt dazu, dass EGs für alle Beteiligten Wert bringen.

Zürcher Oberländer | Wislig

EGs können unterschiedlich gross sein. In der Schweiz ist heute ein Zusammenschluss bis und mit Gemeindestufe gesetzlich möglich. Sie können sowohl Privatpersonen, Firmen, wie auch die Gemeindebetriebe einschliessen. Je mehr mitmachen, desto besser funktioniert eine EG.

MARKTUMFELD

Folgende Entwicklungen eröffenen konkrete Vorteile für alle Beteiligten einer Energiegemeinschaft:

Elektrifizierung2024-06-21T10:52:22+02:00

Ein immer grösserer Teil der Energienachfrage wird mit Strom abgedeckt – einschliesslich Mobilität und Gebäude.

  • Die Anschaffungskosten von rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen nehmen rasch ab. Personenverkehr und Gütertransport auf Strassen werden zusehends elektrisch. Die Betriebskosten und somit die Gesamtkosten sind bereits heute in den meisten Fällen günstiger als Verbrennungsmotoren und belasten Gesundheit, Klima und Umwelt deutlich weniger.
  • Mit Wärmepumpen ist auch das Heizen elektrisch am besten gelöst – ohne Abhängigkeit vom Ausland, ohne Emissionen, und mit deutlich höherer Effizienz als herkömmliche Öl- oder Gasheizungen.
Dezentrale Produktion und Speicherung2024-06-22T14:44:58+02:00

Es zeigt sich immer deutlicher, dass ein Grossteil des Energiebedarfs auf existierender Infrastruktur, wie Dachflächen gedeckt und gespeichert werden kann.

  • Der Wandel von wenigen Großkraftwerken zu sehr vielen kleinen Energieanlagen ist in vollem Gange. Zusehends werden traditionelle Stromkonsumenten auch zu Stromproduzenten, also zu Prosumenten (Englisch ‘Prosumers’).
  • Dachflächen und Fassaden sind sehr geeignet für die solar Produktion.
  • Batteriespeicher brauchen kaum Platz im Keller und können im Zusammenspiel mit PV lokal Strom speichern (inkl. vom Tag in die Nacht).
PV-Anlagen und Batteriespeicher werden günstiger2024-06-22T14:46:08+02:00

Bei beiden führt steigende Nachfrage zu wachsendem Produktionsvolumen und somit zu markanter Kostenreduktion.

  • Heute gilt Solar als günstigste Form der Energieerzeugung und kann auch am schnellsten zugebaut werden – ohne dabei Umwelt- oder Landschaft zu belasten.
  • Auch Batteriespeicher werden rasch günstiger und können im Zusammenspiel mit PV lokal Strom speichern (inkl. vom Tag in die Nacht).
  • In Kombination mit der Wasserkraft kann so auch im Winter eine günstige und sichere Stromversorgung gewährleistet werden.
Intelligentes Energiemanagement2024-06-22T14:48:26+02:00

Auch die Energieversorgung profitiert von technischer Innovation im Bereich der Digitalisierung.

  • ‘Smart Meters’, sprich kluge Stromzähler, bringen Licht ins Dunkle der vormals analogen Energieversorgung. Sie ermöglichen so einen bedeutend effizienteren Umgang mit Energie.
  • In einem Gebäude, wie auch in über die ganze Gemeinschaft, kann so Produktion, Speicherung, Verbrauch und Handel synchronisiert werden.
  • Grosse Verbraucher können zeitlich abgestimmt (‘Load Shifting’), und Verbrauchsspitzen nivelliert werden (‘Peak Shaving’).
Neue Regulation2024-06-22T14:50:54+02:00

Energiegemeinschaften werden konkret ermöglicht, und Anreize für lokalen Eigenverbrauch gesetzt.

  • Neue Rahmenbedingungen machen deutlich, dass auch der Gesetzgeber das Potenzial der erneuerbaren, dezentralen und intelligenten Energieversorgung erkennt.
  • ‘Eigenverbrauch’ wird konkret gefördert indem die Erstellung dezentraler Anlagen unterstützt wird und überschüssiger Strom vom Netzbetreiber vergütet wird.
  • Bereits werden auch Netztarife so verändert, dass sich Speicherung und Handel zwischen lokalen Prosumenten finanziell lohnen und somit das öffentliche Stromnetz möglichst wenig belastet wird.
  • Obwohl die meisten Energieversorger derzeit noch mit den traditionellen Hoch- und Niedertarif-Modellen arbeiten, kann schon in naher Zukunft mit deutlich dynamischeren Tarif-Modellen gerechnet werden.
  • Getrieben durch immer mehr Solarenergie wird der Verbrauch tagsüber günstiger sein als nachts – und es wird Tarifunterschiede zwischen Sommer und Winter geben.
  • Um dieser Bewegung weiteren Schub zu verleihen und um technischer Innovation in der Energieversorgung vollen Lauf zu lassen, scheint mittelfristig auch in der Schweiz eine vollständige Strommarkt-Liberalisierung wahrscheinlich.

WER PROFITIERT WIE?

STROMABNEHMER:INNEN

Mieter oder Besitzer, in Ein- oder Mehrfamilienhäusern, sowie gewerblichen und bäuerlichen Liegenschaften profitieren von günstigeren Tarifen, erhöhte Versorgungssicherheit und bessere Planbarkeit.

BETREIBER VON SOLARANLAGEN

Können ihren überschüssigen Strom lokal besser verkaufen und beziehen ihren Reststrombedarf von der EG zu günstigeren Tarifen.

DACHBESITZER

Vermieten Ihre Dächer für die Installation von Solaranlagen. Dies bringt Mehrwert für den Gebäudebesitzer und führt zu tieferen Betriebskosten zu Gunsten der Benutzer.

INVESTOREN

Profitieren von einer sicheren und sinnvollen CHF-Kapitalanlage mit attraktivem Zins.

VERTEILNETZBETREIBER

Werden in der Erreichung der erneuerbaren Ausbauziele ihres Versorgungsgebiets unterstützt, ihr Netz wird entlastet und Anfragen für lokale Netzverstärkungen werden gebündelt.

LOKALES GEWERBE

Kann Aufträge und Erfahrungen um den Aufbau der EG gewinnen, tiefere Auslagen für Energie führen zu einem Anstieg der lokalen Kaufkraft.

WER PROFITIERT WIE?

STROMABNEHMER:INNEN

Mieter oder Besitzer, in Ein- oder Mehrfamilienhäusern, sowie gewerblichen und bäuerlichen Liegenschaften profitieren von günstigeren Tarifen, erhöhte Versorgungssicherheit und bessere Planbarkeit.

BETREIBER VON SOLARANLAGEN

Können ihren überschüssigen Strom lokal besser verkaufen und beziehen ihren Reststrombedarf von der EG zu günstigeren Tarifen.

DACHBESITZER

Vermieten Ihre Dächer für die Installation von Solaranlagen. Dies bringt Mehrwert für den Gebäudebesitzer und führt zu tieferen Betriebskosten zu Gunsten der Benutzer.

INVESTOREN

Profitieren von einer sicheren und sinnvollen CHF-Kapitalanlage mit attraktivem Zins.

VERTEILNETZBETREIBER

Werden in der Erreichung der erneuerbaren Ausbauziele ihres Versorgungsgebiets unterstützt, ihr Netz wird entlastet und Anfragen für lokale Netzverstärkungen werden gebündelt.

LOKALES GEWERBE

Kann Aufträge und Erfahrungen um den Aufbau der EG gewinnen, tiefere Auslagen für Energie führen zu einem Anstieg der lokalen Kaufkraft.

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